Sommerserenade “Amerikaner in Paris”

Date/Time
01.07.2026
20:00–22:00

Location
LEUCOREA, Innenhof

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Darius Milhaud: „Scaramouche“ für Alt-Saxophon und Orchester
Florence Price: „The Mississippi River“
Samuel Barber: Adagio for Strings
George Gershwin: „An American in Paris“

Zum Programm:
Bei der diesjährigen Sommerserenade präsentiert das Akademische Orchester ein schwungvolles Programm rund um George Gershwins „Amerikaner in Paris“. Klanggewaltige Orchestermusik verbindet sich hier mit der Jazz-Musik der 20er Jahre – sozusagen eines der frühesten „Crossover“-Werke der Musikgeschichte. Auch Darius Milhaud spielt in seiner quirligen Suite für Saxophon und Orchester „Scaramouche“ mit diesen Klängen und schreibt eine Samba als Schlusssatz.
Weniger bekannt ist die Musik der afro-amerikanischen Komponistin Florence Price. In ihrem Orchesterwerk „The Mississippi River“ nimmt sie die Zuhörer mit auf eine Reise entlang dieses Flusses und zitiert mehrere berühmte Spirituals wie „Go down Moses“.
Einen Ruhepunkt bildet Samuel Barbers emotional-intensives „Adagio for Strings“, das auch mehrfach als Filmmusik Verwendung fand.

Das Akademische Orchester


Das Akademische Orchester der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (AO) setzt sich zusammen aus rund 90 musikbegeisterten Studierenden, Mitarbeitern und Ehemaligen verschiedenster Fachbereiche der Alma Mater halensis.
In der großen Besetzung erarbeitet das AO jedes Semester ein anspruchsvolles Programm, die gespielten Werke reichen dabei von den Meilensteinen des sinfonischen Repertoires über Unbekanntes bis hin zu Filmmusik. Regelmäßig ist das Orchester damit in der Händelhalle in Halle sowie in der Lutherstadt Wittenberg zu Gast.
Darüber hinaus finden verschiedene Kammerorchester-Projekte, Kammerkonzerte und Kooperationen mit anderen Ensembles, z. B. Chören, statt. Höhepunkt war hier zuletzt etwa die Aufführung des gewaltigen spätromantischen Oratoriums „Joram“ mit mehreren Chören im Gewandhaus zu Leipzig. Mit dem Konzertformat „Werkstattkonzert — Hinter den Kulissen einer Sinfonie“ wendet sich das AO in letzter Zeit auch gezielt an ein jüngeres und weniger erfahrenes Konzertpublikum.
Die Wurzeln der Orchestergeschichte reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück. Bereits 1779 begründete Daniel Gottlob Türk die Reihe der „Akademischen Konzerte“ an der Friedrichs-Universität in Halle, seit 1993 heißen sie „Hallesche Universitätsmusiken“.

Von 1984 bis 2021 stand das Ensemble unter der Leitung von Matthias Erben und gastierte vielfältig im In- und Ausland — mit alter Musik, Sinfonischem oder auch gemeinsamen Konzerten mit der Rockband „Omega“. Seit 2021 ist Daniel Spogis Leiter des Akademischen Orchesters.

Daniel Spogis, Leiter des Akademischen Orchesters

Daniel Spogis spielte in seiner Jugend zunächst Geige und Saxophon.
An der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber” Dresden studierte er Orchesterdirigieren bei Prof. Ekkehard Klemm sowie Musiktheorie bei Prof. Dr. John Leigh. 2014/15 war er Leiter der TU Kammerphilharmonie (Universitätsorchester Dresden).
Von 2015 bis 2021 war Daniel Spogis am Theater Koblenz engagiert, wo er das Staatsorchester Rheinische Philharmonie in zahllosen Musiktheater-Aufführungen in allen Genres dirigierte.
Seit September 2021 ist Daniel Spogis Leiter des Akademischen Orchesters der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und unterrichtet in der Abteilung Musikpädagogik Dirigieren.

Solist: Malte Hornbostel, Saxophon

Malte Hornbostel, 2003 in Frankfurt geboren, begann seine musikalische Laufbahn bereits mit fünf Jahren. Früh prägte ihn die Arbeit in Auswahlorchestern wie dem LJBO Hessen und dem Schweizer Jugendnationalorchester, wodurch seine Begeisterung für Orchestermusik entstand. Unterricht u. a. bei Simon Hanrath, Simon Diricq, Joonatan Rautiola und Nicolas Arsenjevic förderte seine solistische Entwicklung. Neben seiner Tätigkeit in Orchestern trat er mehrfach als Solist mit Orchestern auf, unter anderem mit „Scaramouche“, dem Telemann-Bratschenkonzert und einer Uraufführung von Rolf Rudin. Dieses Jahr folgen zwei Konzerte mit dem LJBO Hessen. 2024 gewann er erste Preise bei Jugend musiziert; es folgten Stipendien sowie weitere Auszeichnungen, darunter der zweite Preis und Publikumspreis beim Wettbewerb Saxofonia. Zuletzt schloss er mit Bestnote das Vorspiel für die bayrische Orchesterakademie ab. Seit 2024 studiert er klassisches Saxophon bei Patrick Stadler in Nürnberg und wird seit 2026 von LefreQue als Artist unterstützt.

open air – Plakat

Stiftung LEUCOREA
Collegeienstr. 62
06886 Wittenberg
Tel.: 03491/4660
Mali: kontakt@leucorea.uni-halle.de

Tickets zu 12 Euro im Vorverkauf bei der Touristeninformation, Restkarten an der Abendkasse (eine Stunde vor Konzertbeginn)
https://lutherstadt-wittenberg.de/service/touristinformation