Date/Time
13.10.2026
18:00–20:00
Location
LEUCOREA, Auditorium maximum
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Referent: Dr. Volkmar Joestel
Musikalische Umrahmung: Trio „Ad libitum“
Elfriede Starke hatte als Direktorin von 1974 bis 1982 prägende Bedeutung für die Wittenberger Lutherhalle, die später zum Lutherhaus umbenannt wurde. Sie hat die Ausstellung zum Lutherjahr 1983 geplant und organisiert. Auf Druck der DDR-Staatssicherheit wurde Starke jedoch aus dem Amt gedrängt und kämpfte auch nach der politischen Wende vergeblich um Rehabilitation.
Die LutherMuseen widmen Elfriede Starke (1949-2021) einen Erinnerungsabend am Dienstag, 13. Oktober, 18 Uhr im Großen Hörsaal der Stiftung Leucorea Wittenberg (Collegienstraße 62). Referent ist Dr. Volkmar Joestel, Historiker und ehemaliger Mitarbeiter der LutherMuseen. Er hat sich intensiv mit dem Leben und Wirken Elfriede Starkes beschäftigt und wird in seinem Vortrag neue Forschungsergebnisse vorstellen, die bedeutsam für die Geschichte der Lutherhalle und der Stadt Wittenberg sind. Weitere Wortbeiträge wird es vom Wittenberger Oberbürgermeister Torsten Zugehör, dem Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Sachsen-Anhalt, Johannes Beleites, und Dr. Thomas T. Müller, Vorstand der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, geben. Der Abend im Rahmen der Reihe „Museum nach Feierabend“ ist ein Beitrag zur Rehabilitierung von Elfriede Starke.
Die musikalische Ausgestaltung übernimmt das Trio „ad libitum“, das aus dem Pianisten Michael Stolle, dem Geiger Michael Marinov und dem Cellisten Wolfgang Praetorius besteht. Im Anschluss wird zu einem kleinen Empfang eingeladen.
Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, Anmeldungen an das Servicebüro der LutherMuseen
unter service@luthermuseen.de oder Tel. 03491 / 4203 171.
Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt
Collegienstraße 54
06886 Lutherstadt Wittenberg